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Coaching mit Herz

Wünschen Sie sich, von einem neutralen und kompetenten Ansprechpartner in Bezug auf Ihr persönliches Problem begleitet zu werden? Dann sind Sie hier richtig... Unser "Coaching mit Herz" hilft Ihnen, Ihre persönlichen Herausforderungen mit neuen Augen zu sehen. Holen Sie sich bei uns Inspiration! Wir sind gerne bereit, auf Ihre Fragen zu antworten.

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Inspirierende Gedanken, die Ihnen helfen, Ihren Alltag mit neuem Schwung anzugehen.

 
Positive Approach

Dieser Selbsthilfekurs in 30 Lektionen hilft Ihnen dabei, Ihre eigene Identität zu finden, sich darüber klar zu werden, was Sie in Ihrem Leben erreichen wollen - was Ihre Vision ist und wie Sie Ihr Leben bewusst zum Besseren verändern.

Questionnaire

Dieser Fragebogen wird Ihnen helfen, sich selbst besser kennen zu lernen. Er beinhaltet unter anderen folgende Bereiche: Introversion vs Extroversion, emotionale Stabilität, Determinismus, Sexualität und soziale & politische Gesinnung... Er wird Ihnen helfen, sich selbst, Ihre Stärken und Schwächen im mentalen, emotionalen und im Verhaltensbereich objektiver einzustufen.

Wie Sie ein positiv denkender Mensch werden

Von Jeff Griswold (Übersetzung: Hadwiga Micheli)

Die beste und schnellste Art, Ihr Leben zu verbessern, ist simpel: denken Sie einfach positiver. Das haben Sie vermutlich schon oft gehört.Und wahrscheinlich denken Sie: "Na, grossartig, in der realen Welt ist das jedoch einfacher gesagt, als getan."

Das stimmt; wie vieles andere im Leben ist ein "positiver" Mensch zu werden ein Konzept, das zwar einfach ist, aber nicht unbedingt leicht. Mit diesem kurzen Artikel möchte ich Ihnen einige einfache und praktische Techniken an die Hand geben, die Sie dabei unterstützen sollen, positives Denken zu einem automatisch ablaufenden, dauerhaften Teil Ihres Lebens zu machen.

Ihre Denkmuster haben einen großen Einfluss auf jeden einzelnen Aspekt Ihres Lebens. Ihre Gedanken bestimmen Ihre Persönlichkeit, die Qualität Ihrer Beziehungen, Ihren finanziellen Erfolg, Ihre physische Gesundheit und noch viel mehr. Vielleicht haben Sie ja eine Vorstellung von der Macht Ihrer Gedanken. Dass Sie diese Zeilen lesen, deutet darauf hin, dass Ihnen bewusst ist, dass es wichtig ist.

Aber wenn es Ihnen wie den meisten Menschen geht, dann unterschätzen Sie immer noch die mächtigen physiologischen Auswirkungen, die Ihre Gedanken haben können. Wenn Sie zum Beispiel einfach nur daran denken, dass Sie in eine saftige, gelbe Zitrone beissen, läuft Ihnen das Wasser im Mund zusammen. Das ist nur ein kleines Beispiel dafür, wie ein Gedanke im Körper chemische Veränderungen bewirken kann.

Tatsache ist, dass Ihre Gedanken viel wichtigere Dinge beeinflussen als die Erzeugung von Speichel. Die Wissenschaft hat nachgewiesen, dass positive Gedanken die Anzahl Ihrer weißen Blutkörperchen erhöht, die Sie dabei unterstützen, Infektionen und Krankheiten zu bekämpfen. In einer kürzlich veröffentlichten Studie der Nationalen Wissenschaftsakademie haben Wissenschaftler an der Universität von Wisconsin nachgewiesen, dass Menschen, die positiv denken, besser mit Krankheiten fertig werden.

In der Studie hat ein Team von Neurowissenschaftlern Elektroenzephalographie dazu verwendet, die Tätigkeit des Gehirns zu messen und dann wurden allen Versuchspersonen Grippeimpfungen verabreicht. Sie fanden heraus, dass die Personen, die positiv dachten, eine wesentlich stärkere Immunreaktion hatten, als diejenigen, die negativere Denkmuster aufwiesen. Fazit: positives Denken kann Sie nicht nur glücklicher, sonder auch gesünder machen.

Wenn Sie momentan gewohnheitsmäßig negative Gedankenmuster haben - und die hat fast jeder - dann können Sie lernen, wie Sie diese eliminieren und durch positive Denkmuster ersetzen können. Allerdings wird das nicht von alleine geschehen. Sie müssen eine bewusste Entscheidung treffen, etwas zu verändern und mithilfe einiger einfacher Techniken ist es tatsächlich ziemlich leicht, ein positiver Mensch zu werden.

Hier sind einige einfache Techniken, die Sie sofort anwenden können: Lesen Sie weiter


Coaching mit Herz - Antwort auf Ihre Fragen

Wie kann ich aufhören, zu versuchen, gut zu sein und mein wahres Ich finden?

Philosophie des Fragestellers:

Christlich - Ich bin in einer christlichen Familie aufgewachsen und ich glaube an Gott, aber mehr als Vorstellung als auf Grund von etwas, das ich gelesen habe. Ich kann meine Gedanken nicht durch Geschichten untermauern. Ich denke einfach nur, dass Religion eine gute Basis für Moral ist.

Die Hoffnungen und Sehnsüchte des Fragestellers:

Heiraten und eine Familie gründen. Eine Arbeit zu haben, mit der ich meine Familie versorgen kann und anerkannt werden, als derjenige, der für eine Familie sorgt.

Frage

Ich glaube, ich hatte eine sehr glückliche Kindheit. Meine Eltern haben mich immer geliebt und in allem unterstützt. Sie waren immer für mich da und haben mir erlaubt, nach allem zu streben, wonach mir der Sinn stand. Ich wollte immer erfolgreich sein und sie beeindrucken und ich glaube, im Sport ist mir das gelungen. Mein Vater war in der Gemeinde wohlbekannt und der Direktor der großen Schule, die ich besuchte. Darauf war ich insgeheim immer stolz, war mir jedoch bewusst, dass alles, was ich mache, auf ihn zurückfallen kann. Ich war immer ein "guter" Junge und habe das Richtige getan.

Ich habe erst vor kurzem erkannt, dass immer ein guter Junge sein zu müssen, mir sehr viel Druck gemacht hat und jezt scheine ich immer Angst davor zu haben, zu versagen und denke immer, dass irgendwas passieren und mein "perfektes Leben" kaputt machen wird. Ich habe vor kurzem mit meiner Partnerin Schluss gemacht, nach 6 Jahren Beziehung. Sie war/ist mein bester Freund, aber ich habe mich trotzdem zurückgezogen und weiss nicht, warum, ausser dass ich denke, ich habe bis jetzt noch nie gelebt, dadurch, dass ich nie rebelliert habe, als ich jünger war.

Ich habe auch Angst, dass ich mein wahres Ich nie kennenlernen werde, wenn ich mich jezt binde. Auf Grund meines Bedürnisses, ein guter Junge zu sein, habe ich Angst davor, dass ich den Rest meines Lebens damit zubringen werden, zu versuchen, sie glücklich zu machen und mich letztendlich selbst vernachlässigen werde. Ich liebe meine Exfreundin und will ihr helfen und sie beschützen, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich Lust oder Gefühle empfinde oder einfach nur versuche, das Gefühl von Anerkennung und gewollt sein zu bekommen, das ich als Junge immer hatte.

Ich denke mal, meine Frage ist: wie werde ich diesen ständigen Druck auf mich los und wie finde ich mein wahres Ich und lerne meine Gefühle richtig kennen? Ich bin mir nicht sicher, ob ich jetzt überhaupt eine Frage gestellt habe, wäre aber dankbar, wenn Sie mir Ihre Gedanken hierzu mitteilen würden.

Antwort

Es ist sehr wichtig, uns selbst zu kennen, bevor wir heiraten. Viele Menschen heiraten, bevor sie sich selbst kennen und bauen daher mit ihrem Partner eine Beziehung auf, die die Beziehung widerspiegelt, die sie mit ihren Eltern hatten - was zu einem Leben mit unerfülltem Potential führt, das bereits die Saat einer möglichen Scheidung in sich trägt.

Manchmal müssen wir unsere Ängste ignorieren, weil sie von kurzer Dauer sind und ein anderes Mal müssen wir auf sie hören, weil sie uns warnen, dass wir auf dem falschen Weg sind. In Ihrem Fall habe ich das Gefühl, dass Sie das richtig wahrnehmen und dass Ihre innere Führung Sie durch diese Angstgefühle warnt, dass Sie noch nicht bereit sind, die lebenslange Verpflichtung einer Ehe einzugehen.

Ich schlage vor, Sie machen das Gegenteil - warum sammeln Sie nicht einfach etwas Lebenserfahrung. Gehen Sie über das Gewohnte, Vertraute hinaus. Brechen Sie aus Ihrem "perfekten Leben" aus. Haben Sie Spass! Reisen Sie, versuchen Sie sich in verschiedenen Jobs, fangen Sie neue Hobbies an und breiten Sie ganz allgemein Ihre Flügel aus.

Durch neue Erfahrungen und neue Herausforderungen werden Sie entdecken, wer Sie wirklich sind. Sie werden Schritt für Schritt reifen und dann sind Sie irgendwann bereit, der Frau Ihrer Träume zu begegnen, zu heiraten ohne Angstgefühle, einen Hausstand zu gründen und für eine Familie zu sorgen.

Wenn Sie dem zustimmen und sich dafür entscheiden, Ihre Flügel auszubreiten und zu fliegen, anstatt einen Hausstand zu gründen, dann schlage ich vor, dass Sie Ihre neu entdeckten Ambitionen mit Ihrer Ex-Freundin/besten Freundin besprechen, so dass sie Ihren Sinneswandel versteht.

Sprechen Sie mit ihr so wie Sie mir geschrieben haben und sprechen Sie eingehend über Ihre Gefühle. Damit verdeutlichen Sie Ihre Belange, schliessen Ihre alte Beziehung ab und erlauben damit Ihnen beiden, zu neuen Ufern aufzubrechen. Wenn Sie Ihre bestehende Beziehung so zu einem Abschluss bringen, befreien Sie sich von dem Druck und werden Ihr wahres Selbst kennen lernen, dadurch dass Sie Ihre innere Führung erkennen und ihr vertrauen.


Was will uns der Neid unserer Mitmenschen und unser eigener Neid sagen?

Von Martina Holzer Geromin

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Die wenigen, die handeln, sind der Neid der vielen, die nur zuschauen. (unbekannt)

Unlängst habe ich auf Facebook das Profil einer mir ans Herz gewachsenen Person ansehen wollen und dabei festgestellt, dass sie ihre Daten gesperrt hatte, so dass ich nur noch auf einige wenige ihrer Daten Zugang hatte. Nachdem ich diese Person und ihre Lebensphilosophie, die sie regelmäßig über Facebook an ihr Umfeld weitergibt, sehr schätze, tat es mir leid, ihre Botschaften nicht mehr lesen zu können.

Sofort habe ich sie darauf angesprochen und ihr mitgeteilt, wie schade es sei, von ihren positiven Gedanken und Überlegungen ausgeschlossen zu sein. Sie antwortete mir umgehend, indem sie meinte, dass sie unter ihren so genannten Freunden leider auch Neider habe, die nur schwer mit ihrem Erfolg zurechtkämen und dass sie es besser fände, keinen Anlass für Neid zu geben.

Was will uns aber der Neid der anderen sagen?

Ist er nicht Aussage dafür, wie im einführenden Zitat steht, dass neidische Menschen mit dem Erfolg jener Menschen, die das Leben selbst in die Hand nehmen, nicht umgehen können? Vielleicht deswegen, weil sie sich mehr mit den anderen beschäftigen, mit dem, wie und was der andere macht, als mit dem, was sie selbst tun könnten?

Wie häufig passiert es, dass Menschen am Handeln anderer stets etwas auszusetzen haben, es kritisieren und ihre ganze Energie darauf verwenden, das, was andere machen, schlecht zu reden, den Erfolg anderer ins Lächerliche zu ziehen oder ihn darauf zurückzuführen, dass dieser wahrscheinlich sowieso nicht mit rechten Dingen erreicht worden sei? Nur äußerst selten stellen sich diese Menschen die Frage: Was kann ich für mich tun, um ein erfülltes Leben zu führen, ein Leben, mit dem ich zufrieden bin und in dem ich mich meinen Vorstellungen entsprechend entfalten kann?

Anstatt selbst aktiv zu werden, katapultieren sie sich vielmehr in eine Perspektive des Zuschauens. Dabei handelt es sich nicht um ein objektives bzw. interessiertes Hinschauen, sondern um ein Zuschauen der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins. Solche Menschen tendieren häufig dazu, sich als Opfer zu sehen und trauen es sich nicht mehr zu, selbst das "Szepter" für ihr Leben in die Hand zu nehmen. Diese Gefühle der Frustration, der Ohnmacht u.s.w. führen zu Neid, Zorn, Eifersucht und Hass; kurzum zu Gefühlen, die mich als Mensch in meiner Wahrnehmung zum Opfer werden lassen, indem ich die Verantwortung für meine Situation nach außen abgebe und andere dafür verantwortlich mache. Je mehr sich ein Mensch in diese Rolle des Zuschauens hineinmanövriert, desto ohnmächtiger und desto passiver wird er. Eine Negativspirale nimmt ihren Gang.

Welche Schlüsse kann ich aus diesen Überlegungen ziehen?

Gefühle wie Neid entstehen im Kopf der Person, die nicht (mehr) an sich glaubt und somit die Verantwortung über ihre Lebenssituation außerhalb von sich sucht. Es gibt mit Sicherheit sehr komplizierte und anspruchsvolle Lebenssituationen, die auf den ersten Blick kaum zu bewältigen zu sein scheinen. Tatsache ist aber, dass alleine die Überlegung, was kann ICH TUN, um diese Situation zu ändern, eine andere Ausgangslage bietet als der Gedanke: "Der/die hat es leicht, wenn er/sie so viel verdient, sich so viel leisten kann, sein eigener Herr ist..." Hingegen gibt mir die Grundeinstellung: "Was kann ich tun und wer kann mir dabei helfen, meine Ziele zu erreichen?" ein Instrumentarium in die Hand, für meine Handlungen selbst die Verantwortung zu übernehmen. Bald stellt sich heraus, dass sich der Erfolg einstellt, wenn ich bereit bin, zum Akteur zu werden, die Dinge in die Hand zu nehmen und dafür die Verantwortung zu tragen. Jeder kleine Schritt nach vorne gibt mir ein Gefühl der Macht, der Freude, des Sich-selbst-bewusst-Wahrnehmens, und langsam stellen sich die kleinen und großen Erfolge ein.

Plötzlich erkenne ich, dass sich die meisten erfolgreichen Menschen (dabei ist unter Erfolg nicht unbedingt der wirtschaftliche Erfolg gemeint) für ihren Erfolg entsprechend stark einsetzen, hart dafür arbeiten, immer wieder aufstehen, auch wenn es nicht so leicht geht, indem sie bereit sind, ihren Einsatz nicht an Stunden festzumachen, sondern am Ergebnis, das sie für sich als Ziel angesetzt haben. Dieses Ergebnis wird nicht von außen bestimmt, sondern sie setzen es sich selbst zum Ziel. Aus dem Gedanken "Ich muss das machen" entsteht die Einstellung "Ich will das machen!", die im "Ich tue es" mündet.

Nur wenn ich an etwas arbeite, das mich antreibt und von dem ich persönlich überzeugt bin, werden in meinem Inneren Kräfte frei, die mich dabei unterstützen, an schwierigen Lebenssituationen nicht zugrunde zu gehen. Ich sehe in ihnen sogar die Möglichkeit, über mich hinauszuwachsen. Der Berg der Aufgaben, der sich vor mir auftut, wird nicht als unlösbares Problem gesehen, sondern als Möglichkeit, bei Erreichung des Gipfels einen neuen Horizont zu entdecken, der mir neue Perspektiven aufzeigt und es mir ermöglicht, aus dem vollen Topf des Lebens immer wieder aufs Neue zu schöpfen.

Getragen von dieser kreativen Kraft kann es sein, dass ich auf andere eine positive Wirkung habe, indem ich sie mit meiner positiven Energie anstecke. Insofern ist es meiner Ansicht nach auch richtig, andere am eigenen Erfolg teilhaben zu lassen, ihnen (ohne arrogant zu sein) zu zeigen, dass man sich über die erreichten Ziele und Lebensumstände freut und dafür dankbar ist. Mein Erfolg dient sozusagen als Antriebsfeder für andere, sie fühlen sich positiv angesprochen und sehen im erfolgreichen Menschen einen Ansporn, nach vorne zu schauen. Folglich muss mich der Neid jener Menschen, die mir meinen Erfolg nicht gönnen, nicht weiter belasten, da der Grund ihres Neides nicht in mir liegt, sondern in ihnen selbst. Jeder Mensch kann sich sozusagen von Neidgefühlen befreien, indem er handelt, an sich glaubt und zum Gestalter wird.

Mit Freude konnte ich feststellen, dass die eingangs erwähnte Person ihre Daten auf Facebook wieder frei geschaltet hat und aufs Neue als Inspiration all jenen Menschen dienen kann, die in ihr eine Triebfeder sehen; einen Menschen, der Großes erreicht hat und der Beweis dafür ist, dass durch ein Zusammenspiel aus Mission, Passion und Determination Erfolg eingefahren werden kann.


Das schöpferische Potential steckt in jedem von uns

Von Martina Holzer Geromin

Es ist nicht so, dass ich so klug bin, es ist einfach so, dass ich mich länger mit den Problemen auseinandersetze. (Albert Einstein)

Wenn ich an Menschen wie Albert Einstein denke, kommt mir unmittelbar der Begriff Genie in den Sinn. Ein Mensch mit außergewöhnlichen Begabungen, der aus der Masse hervorsticht. Ein Mensch mit einer herausragenden schöpferischen Geisteskraft und entsprechend herausragenden Leistungen.

Es ist zweifellos so, dass nicht alle Menschen Errungenschaften erzielen, die weltbekannt werden und die auf die gesamte Menschheit einen Einfluss haben; ob es sich dabei um Menschen handelt, die zu Lebzeiten bereits Anerkennung erfahren oder um solche, deren Genie erst nach ihrem Tod erkannt wird.

Nachdem der Geniebegriff im Laufe der Geschichte unterschiedlich interpretiert wurde und sich meistens mit einem Aspekt der nach außen manifestierten Außergewöhnlichkeit auseinandergesetzt hat, sehe ich darin die Außergewöhnlichkeit, sprich Einzigartigkeit, eines jeden Menschen. Tatsache ist, dass jeder Mensch im Grunde ein "geniehaftes" Wesen hat, d.h. über eine kreative schöpferische Quelle verfügt, die zur Entfaltung gebracht werden kann. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass er sich seiner kreativen und schöpferischen Kraft bewusst ist, um dann im Einsteinschen Sinne an ihr zu arbeiten, um neue Wege gehen zu können.

Folglich sind zwei wesentliche Faktoren notwendig:

1. Sich seiner Einzigartigkeit bewusst zu sein.

2. Seiner Einzigartigkeit durch Einsatzbereitschaft, Ausdauer, Disziplin, Übung zur Entfaltung zu verhelfen.

In meiner täglichen Arbeit mit Jugendlichen, Kindern und Erwachsenen erlebe ich oft, dass sie nur selten diese ihre ganz individuelle Einzigartigkeit erkennen und sich deshalb von ihrer schöpferischen Quelle entfernen. Meistens verlieren sie durch äußere Einflüsse die Verbindung zu sich selbst und zu ihrer Identität. Sie bemerken, wie Søren Kierkegaard meint, viel leichter irgendeinen materiellen Verlust als jenen ihrer Identität. Dieses Abhandenkommen der Identität passiert ganz subtil und unbemerkt und ist deswegen besonders "gefährlich".

Warum kommt es dazu?

Ein Hauptgrund dafür ist unsere Gesellschaft selbst, die auf dem Modell des Leistungswettbewerbs aufbaut, indem jeder mit jedem, alles mit allem verglichen wird. Dieser äußere Druck beginnt bereits im Säuglingsalter, wenn sich beispielsweise Mütter immense Sorgen machen, wenn sich ihr Kind nicht mindestens im Schnitt der Wachstumserwartung entwickelt, es nicht so isst, so schläft, sich so verhält wie andere Kinder auch. In der Schule beginnen die Vergleiche mit den Leistungen, die meistens in Form von Noten ausgedrückt werden. Viele Eltern meinen, ihr Kind müsse besser, klüger, intelligenter, weiser, sportlicher, aktiver, freundlicher, sozial tüchtiger sein als die anderen. Als Erwachsener ist der Mensch im beruflichen Wettbewerb ständigem Druck ausgesetzt, denn er muss mindestens eine Spur erfolgreicher und tüchtiger sein als der andere, da er sonst um seine Arbeitsstelle bangen muss. Es ist eine Gesellschaft, die sich dem Motto "do ut des", "ich gebe dir, damit du mir gibst" verschrieben hat und die durch den äußeren Druck dem Menschen die eigene Identität zu rauben scheint.

Dabei ist das Finden der eigenen Identität, der eigenen Einzigartigkeit die Voraussetzung für ein erfolgreiches Leben. Besinne ich mich auf meine ganz persönliche Einzigartigkeit, baue ich mein Selbstvertrauen und mein Selbstbewusstsein auf und erkenne gleichzeitig auch in meinem Mitmenschen diese Einzigartigkeit. Dadurch mache ich mich nicht mehr von den Urteilen anderer abhängig und das wirkt sich nicht zuletzt auch positiv auf die Stabilität der Gesellschaft aus. Da der Mensch dadurch in sich geankert ist und sich nicht so ohne weiteres aus den Fugen bringen lässt, ist er widerstandsfähiger, lässt sich von Rückschlägen nicht negativ beeinflussen und baut mit Vertrauen und Überzeugung auf seinen Fähigkeiten auf. Er weiß, dass seine Fähigkeiten das Aushängeschild seiner Identität sind und dass die Gesellschaft genau diese Fähigkeiten braucht.

Wenn wir den Erfolg unseres Lebens hingegen immer von der Reaktion der Umwelt, sei es in Form von Noten, von Anerkennung oder von Auszeichnungen abhängig machen, dann reagieren wir auf Kritik entsprechend empfindlich. Wir fangen an, an uns zu zweifeln und unsicher zu werden. Eine derartige Gemütslage mag sich vielleicht nicht unbedingt sofort auf unsere Leistungsbereitschaft negativ auswirken, aber zweifellos auf die Leistung selbst. Der emotionale Druck, der durch derartige Stresssituationen ausgelöst wird, hindert daran, mit der nötigen Gelassenheit an Aufgaben heranzugehen. Die Nervosität und Anspannung führt dazu, dass Fehler unterlaufen, weil man keinen klaren Kopf bewahren kann.

Ein Mensch hingegen, der seine Einzigartigkeit mit Freude bewusst annimmt, findet schließlich auch eine Antwort auf die Sinnfrage seines Lebens, er erkennt welche Aufgabe er wahrnehmen will und handelt entsprechend. Dies führt dazu, dass er sich selbst und andere als etwas ganz Besonderes dankend annimmt, sich entsprechend respektvoll verhält und im wahrsten Sinne des Wortes bereit ist, aus dem Rohmaterial einen Diamanten zu schleifen. Dies führt dazu, dass er Spaß empfindet, sein Potential zu entfalten und es in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen. Er ist kreativ, vertraut auf seine Kreativität, er bemüht sich um das Wohl anderer und die Belange der Gesellschaft, er entwickelt eine objektive und bejahende Lebensweise und verfügt nicht zuletzt über eine Problem zentrierte und nach Lösungen suchende Einstellung. Das bedeutet, dass er bei aufkommenden Schwierigkeiten nicht sofort aufgibt, sondern beharrlich weiterarbeitet, Ausdauer zeigt und so lange nach Lösungsmöglichkeiten sucht, bis ein Ergebnis erzielt wird.

Insofern ist in jedem Menschen diese schöpferische Kraft (dieses Genie) vorhanden, die es gilt, in Verbindung mit der entsprechenden Einsatzbereitschaft immer wieder aufs Neue zu entfalten. Eltern, Lehrer, Erziehungsberechtigte und jeder Einzelne selbst sind gefordert, das Potential der jungen Menschen frei zu legen, damit sie erkennen, welchen Wert sie haben und wie wichtig ihr Beitrag ist, den sie in die Gesellschaft bringen. Maria Montessori hat Recht, wenn sie sagt: "Befreie das Potential des Kindes, so wirst du es in die Welt entlassen können!"

Du bist einzigartig!
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Kann durch Erziehung das individuelle Potential eines jeden Menschen erkannt und entfaltet werden? Die Antwort darauf kann mit einem eindeutigen Ja beantwortet werden und darin liegt nicht nur eine große Herausforderung, sondern eine große Chance für Eltern, Lehrer, Erzieher und alle Menschen, die im Erziehungsprozess eine aktive Rolle spielen.

In meinem E-Book erfahren Sie, dass durch eine menschenwürdige, auf das persönliche Potential zugeschnittene Erziehung, in der Tat die im Menschen mit der Geburt mitgegebenen Talente entwickelt und entfaltet werden können. Sowohl Schule als auch die Eltern (und noch viel mehr die Eltern) können durch ihre Erziehung ihr Kind zu einer starken Persönlichkeit heranbilden. Eine Persönlichkeit, die zu sich steht, sich mit Freude und Vertrauen annimmt und bereit ist, in der Gesellschaft eine klare Aufgabe zu übernehmen. Die Erziehung spielt sozusagen die wichtigste Rolle, um eine gesunde, auf moralischen Werten aufbauende Gesellschaft aufzubauen.

Unser Ziel
Als Mitbegründer und Verantwortliche für diese Website erklären wir, dass Trans4mind für alle frei zugänglich ist und als Portal für Persönlichkeitsentwicklung weiter wachsen wird, darauf ausgerichtet, einen Beitrag für die Weiterentwicklung der Menschheit zu leisten.

Wir wollen dies erreichen, indem wir jedem Besucher sowohl kostenlose Instrumente zur Verfügung stellen als auch die besten Produkte nennen, die er erwerben kann, die dazu beitragen werden, ein Leben in Frieden und Erfüllung zu führen. Diese Werkzeuge zur Selbsthilfe unterstützen den Besucher dieser Website darin, den Herausforderungen in ihrem Leben mit der Liebe und Weisheit ihres inneren Selbst zu begegnen.

Wir tun dies, weil es Teil unserer Bestimmung ist: die persönliche Entwicklung von Männern, Frauen und jungen Menschen zu unterstützen, die in deutschsprachigen Regionen leben.

Wir bringen Ihnen kostenlose Instrumente für Ihre Transformation, die mit besonderer Sorgfalt erstellt wurden. Viele dieser Instrumente auf dieser Webseite können Sie sofort kostenlos nutzen! Sollten Sie weitergehende Unterstützung in Ihrem Leben benötigen, so empfehlen wir hervorragende Selbsthilfeprodukte und -dienste, die Sie erwerben können. Trans4mind spricht alle Bedürfnisse in der persönlichen Entwicklung eines Menschen an: eine erfolgreiche Liebesbeziehung führen, seinen Lebenszweck finden, Verluste bewältigen... und viele andere Herausforderungen, die das Leben bereithält.