Die folgenden Seiten bieten Ihnen Instrumente zur eigenen Persönlichkeitsanalyse an, damit Sie sich besser verstehen lernen. Sie werden Ihnen helfen, Ihre Stärken und Schwächen im mentalen und emotionalen Bereich sowie in Ihrem Verhalten mit einem objektiveren Blick zu sehen.
Einführung
So wie Sie sich sehen und wie Sie andere sehen, kann sehr unterschiedlich sein. Es ist nicht einfach, sich selbst gegenüber objektiv zu bleiben – schließlich steckt man in der eigenen Haut und es besteht zu sich selbst kein Abstand. Der folgende Fragebogen wird Ihnen helfen, diese Objektivität herzustellen. Er baut auf angewendeten und getesteten Prinzipien auf, die das Ergebnis der Forschungsarbeiten des bekannten Professors in Humanpsychologie, Hans Eysenck, sind und 1972 in seinem Buch „Teste dich selbst. Die Aspekte der Persönlichkeit” veröffentlicht wurden. Er erforschte, wie Introversion und Extraversion in Kombination mit emotionaler Stabilität und Selbst-Determinismus die Persönlichkeitseigenschaften bestimmen, die sich ihrerseits auf das individuelle Verhalten auswirken. Im Anhang finden Sie die Theorie der Persönlichkeitseigenschaften von Prof. Eysenck.
Jedenfalls glaubte Eysenck, der Verhaltenspsychologe war, dass die Persönlichkeit, genauso wie die Intelligenz, zu einem großen Teil von den Genen einer Person bestimmt wird und daher jenseits der Anstrengung, negative Persönlichkeitseigenschaften durch erlerntes Verhalten zu verdecken, unveränderbar ist. Im Gegenteil dazu, habe ich herausgefunden, dass, wenngleich die genetischen Bausteine einen signifikanten Faktor darstellen (besonders was die Wirkung auf den Ausgleich der Neurotransmitter im Gehirn betrifft), die Umweltfaktoren (wie die Familie, die Erziehung, die kulturelle Konditionierung und sogar die Qualität der Ernährungsaufnahme) genauso signifikant sind. In der Tat kann jeder viel tun, um seine eigene Persönlichkeit neu zu gestalten und sogar die Intelligenz auszubauen. Viel kann getan werden, um die Chemie des Gehirns und die Nahrungsdefizite zu verbessern. Wie diese Verbesserungen erreicht werden können, ist in meinem Online-Buch “Transforming the Mind” dargelegt: Transforming the Mind.
Von größter Bedeutung in der persönlichen Weiterentwicklung eines jeden ist die Erfahrung jeder Art, die angenehme wie die unangenehme, die im Laufe des Lebens, von Geburt an, angesammelt wird. Zudem habe ich herausgefunden, dass sich auch die Erfahrung vorausgegangener Leben auf die spirituelle Essenz der Person auswirkt. Diese Erfahrungen manifestieren sich in positivem und negativem Lernen: im Erlernen von Fähigkeiten und Kenntnissen und dem Erlernen von fixen Ideen und der so genannten Konditionierung. Dieses Erlernen kann korrigiert werden!
Die Ergebnisse dieses Fragebogens sollten als hilfreiche Anleitung Ihrer jetzigen psychischen Verfassung verstanden werden und Ihnen Lebensbereiche aufzeigen, an denen Sie arbeiten können, um mit den passenden Techniken eine positive Veränderung herbeizuführen.
Der Fragebogen ist in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Jede Kategorie beschäftigt sich mit konkreten psychologischen Merkmalen, die jeweils auf einer eigenen Seite behandelt werden. Jede Seite enthält auch das Punkteergebnis und eine Analyse der jeweiligen Kategorie. Die Aussagekraft der Ergebnisse hängt natürlich davon ab, wie aufrichtig Sie auf die Fragen geantwortet haben.
Der Fragebogen basiert auf dem alt-bekannten Persönlichkeitsfragebogen von Hans Eysenck, der weltweit in der Psychiatrie seine Anwendung fand. Es geht darum, die Ergebnisse der Einzelperson im Vergleich zur kulturellen Norm, der Mehrheit in der westlichen Gesellschaft, zu testen. Die Norm stellt nicht notwendigerweise eine aufgeklärte Sichtweise dar, sondern sie gibt vielmehr Auskunft über die Sichtweise eines so genannten Durchschnittsmenschen. Es heißt also nicht, dass die Antworten entweder richtig oder falsch sind. Eine hohe oder ein tiefe Einstufung auf der Skala könnten auf Neurosen hinweisen, wenn Ihre Antworten auf Zwängen, Obsessionen oder Hemmungen beruhen. Es könnte sein, dass Sie gerade in diesem Bereich freier werden möchten. Sollte Ihre Wahl eine bewusste Strategie darstellen, Ihr Leben zu leben, dann ist das völlig in Ordnung, denn eine Person, die von jeder Art kultureller Konditionierung verhältnismäßig frei ist, entspricht nur in seltensten Fällen der so genannten Norm, die normalerweise der oben angeführten Konditionierung ausgesetzt ist.
Es geht darum, fixe und konditionierte Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster aufzuzeigen und nicht so sehr darum, was falsch oder richtig ist. Durch die Beantwortung der Fragen können Sie feststellen, in welchen Lebensbereichen Sie eher ein “Produkt” der Konditionierung, frei von ihr oder einfach nur anders als die Norm sind – die Interpretation liegt bei Ihnen: je ehrlicher Sie sind desto besser!
Sobald Sie den Fragebogen ausgefüllt haben, wird ein Bild mit hohen und tiefen Persönlichkeitspunkten erscheinen – es obliegt Ihrer Entscheidung, was Sie mit dem Bild machen wollen. Vielleicht möchten Sie für sich etwas lernen, vielleicht möchten sie nach Wegen suchen, um sich weiterzuentwickeln oder vielleicht werden Sie einfach nur mit dem Resultat zufrieden sein. Einige Hinweise wie Sie Ihre Ergebnisse interpretieren sollen finden Sie unten.
BEGINNEN SIE JETZT MIT DEM FRAGEBOGEN...
Sie können den Fragebogen je nach Wunsch und Interesse auf jeder Seite beginnen:
Kategorie A - INTROVERSION/EXTRAVERSION
Kategorie B - EMOTIONALE STABILITÄT
Kategorie C - BEHERRSCHUNG/TEILNAHME
Kategorie D - SEXUALITÄT
Kategorie E - SOZIALE & POLITISCHE GESINNUNG
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Interpretation von Pauschalergebnissen
Es kann sein, dass Sie bei einigen extrovertierten Charakterzügen höhere Werte als der Durchschnitt erreichen und zur gleichen Zeit auch bei einigen introvertierten Zügen höher punkten. Das kann erwartet werden; viele Menschen sind vielschichtig – manchmal mehr extrovertiert, manchmal eher introvertiert. Dies hängt von ihren Bedürfnissen und den damit zusammen hängenden Ängsten, und nicht zuletzt von der Konditionierung ab. Wenn aber ein Charakterzug dominiert, kommt es vor, dass ein Mensch entweder eher extro- oder introvertiert ist. Wann kann man von einem dominanten Niveau sprechen?
Die Extraversion ist dominant, wenn es sich um eine aktive, kontaktfreudige, Risiko bereite und ausdrucksfähige Person handelt. Sie tendiert zu neurotischen Zügen, wenn sie sehr impulsiv ist und es ihr an Reflexionsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein fehlt. Oft ist auch die Bereitschaft, Risiko einzugehen, sehr hoch.
Die Introversion ist dominant, wenn es sich um eine sehr verantwortungsbewusste Person handelt, die lange reflektiert, wenig Risiko eingeht, wenig Impulsivität zeigt. Sie kann problematisch werden, wenn wenig Aktivität da ist, wenn die Person kaum die Gesellschaft anderer sucht, nicht über ihre Gefühle spricht und nicht bereit ist, Risiko einzugehen.
Lesen Sie hier, wie ich die Bewertung einer Person interpretieren würde (in Bezug auf die Frage eines Lesers):
"Ich studiere zur Zeit Sportwissenschaften. Da ich mich sehr für Psychologie interessiere, arbeite ich an einer Studie zum Thema Persönlichkeit und Spielpositionen von Netzballspielen. Um die nötigen Informationen der Ballspieler zu erlangen, verwende ich Eysencks Persönlichkeitsfragebogen. Ich habe allerdings eine Frage, und zwar weiß ich nicht, wie ich die Ergebnisse des Fragebogens interpretieren soll."
Die folgenden sind die Eigenschaften von extrovertierten, aber etwas unstabilen Personen:
Aktiv, optimistisch, impulsiv, wechselhaft, aufgeregt
Die noch unstabileren Personen: aggressiv, ruhelos, zickig
Die folgenden sind die Eigenschaften von Personen, die extrovertiert sind, aber stabiler als die Norm:
Gesellig, aufgeschlossen, gesprächig, reaktionsfähig, gelassen, lebhaft, angstfrei, Führungsqualitäten
Die folgenden sind Eigenschaften von introvertierten, aber eher unstabilen Personen:
Ruhig, ungesellig, reserviert, pessimistisch, besonnen, starr, ängstlich, launisch.
Die folgenden sind die Eigenschaften von introvertierten, aber stabileren Personen als der Durchschnitt:
Passiv, vorsichtig, aufmerksam, friedfertig, kontrolliert, verlässlich, ausgeglichen, ruhig
Die Extraversion tendiert zu: aktiver, geselliger, Risiko bereiter, impulsiver, ausdrucksfähiger, zu wenig Reflexion und zu Verantwortungslosigkeit neigend.
Die emotionale Instabilität äußert sich wie folgt: geringes Selbstwertgefühl, Sich-unglücklich-Fühlen, Ängstlichkeit, Besessenheit, wenig Autonomie, Tendenz zu Hypochondrie und zu Schuldgefühlen.
Diese Dimensionen werden in Eysencks Persönlichkeitsinventar behandelt (EPI). Der Persönlichkeitsfragebogen von Eysenck beinhaltet die Dimension des “Sturen” (im Unterschied zu den vorhergehenden Temperamenten der Extraversion und der emotionalen Stabilität), die folgende Charakteristika hat:
Aggressivität, Durchsetzungsfähigkeit, Zielstrebigkeit, Manipulation, sensationslüstern, dogmatisch, maskulin.
Natürlich kann man Menschen nicht einfach so kategorisieren. In einigen Lebensbereichen mag eine Person scheu und introvertiert sein (wo Ängste und schlechte Erfahrungen aus der Vergangenheit ein Hindernis darstellen), während sie in anderen Lebensbereichen selbstsicher und aufgeschlossen ist (in Situationen, in denen die Person in der Vergangenheit positive Erfahrungen gemacht hat, vielleicht auch, weil sie in diesen Bereichen von ihren Talenten unterstützt wird). Oder eine Person mag normalerweise ziemlich ausgeglichen sein, aber unter besonderen Umständen plötzlich aggressiv und zornig reagieren. Es ist verständlich, dass sich die Persönlichkeit eines Menschen beim Fußballspiel anders manifestieren wird als in anderen Lebensbereichen.
Ich habe jene Charakteristiken fett gedruckt, die meiner Meinung nach in einem Fußballspiel besonders angemessen sind. Im Allgemeinen ist die emotionale Stabilität besonders hervorzuheben, da unstabile Charakteristika zu keinem Erfolg führen. Extraversion und eine moderate Unstabilität ist aber in jedem Fall noch akzeptabel.
Neue Ansätze für eine optimale körperliche, geistige und seelische Gesundheit.
Diese Seite beinhaltet das Online-Buch in englischer Sprache Transforming the Mind
& und hilfreiche Strategien für die persönliche Weiterentwicklung